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Beihilfe für Hinterbliebene in der gesetzlichen Unfallversicherung; Beantragung - BayernPortal

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Beihilfe für Hinterbliebene in der gesetzlichen Unfallversicherung; Beantragung

Witwen, Witwer und Vollwaisen können unter bestimmten Voraussetzungen Beihilfe erhalten.

Beschreibung

Die Witwe eines Schwerverletzten, die keinen Anspruch auf eine Witwenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung hat, weil der Tod ihres Ehemannes nicht Folge des Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit war, erhält als einmalige Beihilfe einen Beitrag in Höhe von 40 % des Jahresarbeitsverdienstes. Diese Regelung gilt im umgekehrten Fall auch für den Witwer.

Schwerverletzter ist, wer eine Verletztenrente in Höhe von mindestens 50 % der Vollrente oder mehrere Verletztenrenten von zusammen mindestens 50 % der Vollrente erhält. In Härtefällen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine laufende Beihilfe gewährt werden.

 

Vollwaisen, die keinen Anspruch auf Waisenrente aus der Unfallversicherung haben, weil der Tod eines Schwerverletzten (d.h. Minderung der Erwerbsfähigkeit mindestens 50 %) nicht Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ist, erhalten Waisenbeihilfe, wenn sie mit dem verstorbenen Schwerverletzten in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben und von ihm überwiegend unterhalten wurden.

Die einmalige Beihilfe beträgt 40 % des Jahresarbeitsverdienstes und ist beim Vorhandensein mehrerer Waisen gleichmäßig zu verteilen. In Härtefällen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine laufende Beihilfe gewährt werden.

 

Quelle: Sozial-Fibel, 21.10.2022

Rechtsgrundlagen

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Stand: 21.10.2022

Redaktionell verantwortlich: Zentrale Redaktion BayernPortal

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