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Zurechnungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung; Informationen - BayernPortal

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Zurechnungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung; Informationen

Beschreibung

Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung, die vor dem 67. Lebensjahr teilweise oder voll erwerbsgemindert (Erwerbsminderungsrente) werden, wird bei der Rentenberechnung eine Zurechnungszeit angerechnet. Gleiches gilt grundsätzlich bei Tod des Versicherten vor dem 67. Lebensjahr hinsichtlich der Berechnung der Hinterbliebenenrente (Hinterbliebene, Hilfen für). Die Zurechnungszeit verhindert Nachteile, die sich insbesondere dann bei der Rentenberechnung ergeben, wenn Versicherte bereits in jungen Jahren vermindert erwerbsfähig geworden oder verstorben sind und deshalb nur vergleichsweise kurze Zeit Beiträge zur Rentenversicherung zahlen konnten. Würde in solchen Fällen die Erwerbsminderungsrente bzw. Hinterbliebenenrente allein aus den bis zum Leistungsfall zurückgelegten rentenrechtlichen Zeiten berechnet, so ergäben sich nur sehr niedrige Rentenleistungen.

Die Bewertung der Zurechnungszeit erfolgt im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung und hängt damit vom Umfang und der Bewertung der übrigen rentenrechtlichen Zeiten ab.

Die Zurechnungszeit beginnt mit dem Leistungsfall, d.h. dem Tod bzw. dem Eintritt der Erwerbsminderung. Bei einem Rentenbeginn oder Tod des Versicherten im Jahr 2020 endete die Zurechnungszeit noch mit 65 Jahren und 9 Monaten. Vom Jahr 2021 an bis zum Jahr 2030 wird die Zurechnungszeit schrittweise weiter bis auf das vollendete 67. Lebensjahr verlängert.

§ 59 Sozialgesetzbuch VI

Gesetzliche Rentenversicherungsträger

www.deutsche-rentenversicherung.de

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

Widerspruchsverfahren vor Sozialgerichtsprozess

Widerspruch, sozialgerichtliche Klage

Stand: 31.05.2021

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Für Sie zuständig

 
 

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