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Weinbergsrolle; Eintragung von Lagenamen - BayernPortal

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Weinbergsrolle; Eintragung von Lagenamen

Der Lagename bezeichnet den "Geburtsort" des Weines. In der Weinbergsrolle werden alle bayerischen Lagen, die als zulässige geographische Herkunftsbezeichnung für Qualitätsweine verwendet werden können, eingetragen.

Beschreibung

Für Qualitäts- und Prädikatsweine, Qualitätslikörweine b.A., Qualitätsperlweine b.A. und Sekte b.A. (b.A. = bestimmtes Anbaugebiet, z.B. Franken) dürfen als geografische Herkunftsbezeichnungen nur Lagenamen verwendet werden, die in die Weinbergsrolle eingetragen sind und deren Rebflächen in einer oder mehreren Gemeinden desselben Anbaugebietes gelegen sind.

Die Weinbergsrolle wird zentral für ganz Bayern bei der Regierung von Unterfranken geführt. Hier werden alle bayerischen Lagen, die als zulässige geographische Herkunftsbezeichnung für die o.g. Erzeugnisse verwendet werden können, eingetragen. Dieses öffentliche Register enthält zurzeit 239 Einzellagen, 22 Großlagen und 13 Bereiche. Die Grenzen der einzelnen Bereiche sind in der beiliegenden Übersichtskarte dargestellt.

Als Lagename darf nur ein Name eingetragen werden, der für eine zur Lage gehörenden Rebfläche herkömmlich oder in das Flurkataster eingetragen ist oder der sich an einen solchen Namen anlehnt. Um ausreichend marktkonformes Angebot zu ermöglichen, wurde eine Mindestgröße von 5 ha festgelegt. Kleinere Lagen können nur in begründeten Ausnahmefällen eingetragen werden. Wichtigste Voraussetzung für die Eintragung ist, dass aus den Erträgen der zur Lage gehörenden Rebflächen gleichwertige Weine gleichartiger Geschmacksrichtung hergestellt werden können. Bestimmte Rebflächen können als Einzellage (z. B. Volkacher Ratsherr) oder zusammengefasst als Großlage (z. B. Volkacher Kirchberg) eingetragen werden.

Bei der Wahl eines Lagenamens ist stets der Name des Ortsteiles oder der Gemeinde anzugeben; erstreckt sich die Lage über das Gebiet mehrerer Gemeinden, so bestimmt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz durch Verordnung, welcher Gemeindename anzugeben ist. Als engste geographische Bezeichnung darf der eingetragene Lagename nur verwendet werden, wenn die verwendeten Weintrauben mindestens zu 85 v. H. aus dem angegebenen Raum stammen. Folglich ist die Lage für sich allein noch kein Maßstab für Qualität, sondern sie bezeichnet zunächst nur den Geburtsort des Weines. Erst in Verbindung mit der vorgeschriebenen Amtlichen Prüfungsnummer (A.P.Nr.), die ebenfalls von der Regierung von Unterfranken zugeteilt wird, ist der Lagename Nachweis für die geprüfte Qualität im Glase.

Voraussetzungen

Der Lagename muss für die zur Lage gehörende Rebfläche herkömmlich oder in das Flurkataster eingetragen sein oder sich an einen solchen Namen anlehnen. Die Mindestgröße beträgt 5 ha, die in Ausnahmefällen unterschritten werden darf. Aus den Erträgen müssen gleichwertige Weine gleichartiger Geschmacksrichtung hergestellt werden können.

Fristen

Der Antrag ist an keine Frist gebunden.

Erforderliche Unterlagen

  • Formloser Antrag mit Lagenbeschreibung und einem Flurkartenausschnitt (4-fach)
  • Bestätigung der Gemeinde

Formulare

Bitte wählen Sie unter "Vor Ort" einen Ort, damit die Anschrift der zuständigen Stelle eingetragen wird.

  • Vorausfüllbares Formular - Empfängerdaten werden nach der Ortsauswahl eingetragen, bayernweit: Formloser Antrag (mit Unterschrift)

    Dieses Formular müssen Sie mit Ihrer Unterschrift bei der zuständigen Stelle einreichen. Sie können es entweder handschriftlich unterschrieben per Post bzw. Fax an die zuständige Stelle übermitteln oder mit Ihrer qualifizierten elektronischen Signatur per (verschlüsselter) E-Mail. Sofern die zuständige Stelle über eine De-Mail-Adresse verfügt, können Sie das Formular auch über Ihr De-Mail-Konto als absenderbestätigte Nachricht versenden.

Kosten

10 bis 200 Euro je nach Größe der Lage und Verwaltungsaufwand für die Eintragung

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Stand: 04.04.2017

Redaktionell verantwortlich: Regierung von Unterfranken

Für Sie zuständig

Für die Kontaktdaten der zuständigen Stelle und ggf. lokal gültige Informationen wählen Sie bei "Vor Ort" einen Ort aus.