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Informationssicherheits-Managementsystem; Beantragung einer Förderung

Der Freistaat Bayern fördert die Erhöhung der IT-Sicherheit bei kommunalen Gebietskörperschaften. Die Kommunen erhalten bei der Einführung des Informationssicherheits-Managementssystems ISIS12 eine Förderung in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten, maximal 15.000 Euro.

Beschreibung

Zweck und Gegenstand

Die Kommunen sind verpflichtet bis 2018 ein Mindestniveau für die Sicherheit ihrer informationstechnischen Systeme zu gewährleisten. Die Verpflichtung ergibt sich aus Art. 8 Abs. 1 des Bayerischen E-Government-Gesetzes (BayEGovG) sowie aus der Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung des IT-Planungsrats, wenn ebenenübergreifende - d.h. von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam genutzte - IT-Verfahren eingesetzt werden.

Der Bayerische IT-Sicherheitscluster e.V. in Regensburg hat das Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) ISIS12 entwickelt. ISIS12 erfüllt die o.g. Vorgaben des IT-Planungsrats für Standardbehörden mit bis zu ca. 500 Mitarbeitern und ist mit vertretbarem personellen und finanziellen Aufwand zu realisieren.

Mit dem Förderprogramm unterstützt der Freistaat Bayern die Einführung dieses Systems bei den Kommunen.

Zuwendungsempfänger

Grundsätzlich förderberechtigt sind bayerische kommunale Gebietskörperschaften und deren Zusammenschlüsse sowie die von ihnen in öffentlich-rechtlicher Form geführten Unternehmen und Einrichtungen mit Sitz in Bayern mit bis zu ca. 500 Mitarbeitern bzw. PC-Arbeitsplätzen.

Zuwendungsfähige Kosten

Gefördert werden:

  • Beratungsdienstleistungen bei der Implementierung des ISMS ISIS12
  • Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für Mitarbeiter
  • Erstzertifizierung des Managmentsystems zur Informationssicherheit oder abschließende Prüfung der vollständigen Implementierung

Förderfähig sind nur solche Leistungen, die von einem fachkundigen IT-Berater erbracht werden. Beratungsdienstleistungen bei der Implementierung des ISMS ISIS12 müssen durch einen für das Verfahren ISIS12 lizensierten IT-Berater erfolgen.

Art und Höhe

Die Förderung wird in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro gewährt.

 

Die Förderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Voraussetzungen

  • Für eine Förderung müssen die Ausgaben mindestens 2.500 EUR betragen.
  • Für Beratungsdienstleistungen können bis zu 1.200 EUR pro Tag für eine Förderung berücksichtigt werden. Ein Tag entspricht 8 Arbeitsstunden.
  • Förderfähige Ausgaben müssen vor der Beauftragung angemeldet und als förderfähig bestätigt werden.
  • Mit dem Förderantrag ist mindestens ein Angebot eines geeigneten IT-Dienstleisters vorzulegen. Die Förderberechtigung setzt die Beachtung der vergaberechtlichen Bestimmungen voraus.
  • Das Risiko, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt zu erhalten, trägt der Antragsteller.

Alle genannten Beträge sind Brutto-Beträge, die die aktuell gültige Mehrwertsteuer beinhalten.

Verfahrensablauf

Die organisatorische Abwicklung der Förderung erfolgt durch den Bayerischen IT-Sicherheitscluster e.V.

Das Antragsformular muss schriftlich per Post oder per Fax an  den Bayerischen IT-Sicherheitscluster gesendet werden (Kontaktdaten siehe unter "Für Sie zuständig").

Über den Antrag entscheidet der Bayerische IT-Sicherheitscluster nach der Reihenfolge der Antragseingänge.

Fristen

Keine. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2018.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitung des Antrags dauert durchschnittlich 4 Wochen.

Formulare

Kosten

keine

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Stand: 24.05.2017

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Für Sie zuständig

Für die Kontaktdaten der zuständigen Stelle und ggf. lokal gültige Informationen wählen Sie bei "Vor Ort" einen Ort aus.