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Krankenversicherung; Freiwillige Versicherung - BayernPortal

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Krankenversicherung; Freiwillige Versicherung

Beschreibung

Der gesetzlichen Krankenversicherung können grundsätzlich freiwillig beitreten: Personen, die als Mitglieder aus der Versicherungspflicht ausgeschieden sind und in den letzten 5 Jahren vor dem Ausscheiden mindestens 24 Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden ununterbrochen mindestens 12 Monate versichert waren; Personen, deren Familienversicherung erlischt oder nur deswegen nicht besteht, weil der höher verdienende Elternteil nicht Mitglied einer Krankenkasse ist, und die die oben genannte Vorversicherungszeit erfüllen; Personen, die erstmals im Inland eine Beschäftigung aufnehmen und wegen Überschreitung der Jahresentgeltgrenze versicherungsfrei sind; schwerbehinderte Menschen, wenn sie, ein Elternteil, ihr Ehegatte oder Lebenspartner in den letzten 5 Jahren vor dem Beitritt mindestens 3 Jahre versichert waren, außer wenn sie wegen ihrer Behinderung diese Voraussetzung nicht erfüllen konnten (die Krankenkasse kann für den Beitritt eine Altersgrenze festsetzen).

Ein Beitrittsrecht besteht auch für Arbeitnehmer, deren Mitgliedschaft durch Beschäftigung außerhalb des Bundesgebietes endete, wenn sie innerhalb von 2 Monaten nach ihrer Rückkehr wieder eine Beschäftigung aufnehmen.

Wer der freiwilligen Versicherung beitreten will, muss dies der Krankenkasse innerhalb von 3 Monaten nach Eintreten der jeweiligen Beitrittsvoraussetzungen schriftlich anzeigen.

Endet die Versicherungspflicht oder eine Familienversicherung, schließt sich nahtlos eine freiwillige Mitgliedschaft an, ohne dass eine Vorversicherungszeit nachzuweisen ist (obligatorische Anschlussversicherung). Es besteht für das Mitglied ein Austrittsrecht, das innerhalb von zwei Wochen nach einem entsprechenden Hinweis der Krankenkasse wahrgenommen werden kann. Der Austritt wird nur wirksam, wenn eine anderweitige Absicherung im Krankheitsfall nachgewiesen wird. Eine Familienversicherung hat Vorrang vor der freiwilligen Versicherung. Vorrangig ist auch ein nachgehender Leistungsanspruch mit einem sofort anschließenden anderweitigen Krankenversicherungsschutz.

Freiwillig Versicherte entrichten Beiträge entsprechend ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bis zur Beitragsbemessungsgrenze, d.h. auch Zinseinnahmen, Versorgungsbezüge u.ä. sind beitragspflichtig.

Freiwillige Mitglieder, die über kein oder nur geringes eigenes Einkommen verfügen (2016 bis zu monatlich 968,33 €, entspricht 1/3 der monatlichen Bezugsgröße) zahlen einen Mindestbeitrag.

Für freiwillige Mitglieder, die hauptberuflich selbstständig erwerbstätig sind, gilt die monatliche Beitragsbemessungsgrenze als Berechnungsgrundlage für die Beitragssätze (2016 monatlich 4.237,50 €). Soweit niedrigere Einnahmen nachgewiesen werden, ist der Beitrag mindestens auf der Grundlage von 75 % der monatlichen Bezugsgröße (2016 aus 2.178,75 €), bei Anspruch auf einen Existenzgründungszuschuss auf der Grundlage von 50 % der monatlichen Bezugsgröße (2016 aus 1.452,50 €) zu berechnen. Das fiktive Mindesteinkommen von 50 % der monatlichen Bezugsgröße gilt unter bestimmten Voraussetzungen auch für die Beitragsberechnung hauptberuflich selbstständig Erwerbstätiger. Die Voraussetzungen hierfür legt der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenkassen fest.

Das Beitrittsrecht und die Beitragsfestsetzung für freiwillige Mitglieder der Sparte landwirtschaftliche Krankenversicherung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) folgt den Regelungen des Zweiten Gesetzes über die Krankenversicherung der Landwirte sowie der Satzung SVLFG.

§ 2 Sozialgesetzbuch IV; §§ 9, 188, 240 Sozialgesetzbuch V; §§ 6, 46 Zweites Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte

Gesetzliche Krankenkassen

www.patientenportal.bayern.de

http://www.gkv-spitzenverband.de/

http://www.svlfg.de/

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

Widerspruch, sozialgerichtliche Klage

Weiterführende Links

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Stand: 18.07.2016

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

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