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Außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung; Beantragung der Förderung - BayernPortal

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Außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung; Beantragung der Förderung

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration fördert mit der außerschulischen Hausaufgabenhilfe die sprachliche Integration von rechtmäßig und dauerhaft in Bayern lebenden schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen (Grund- und Mittelschule) mit Migrationshintergrund.

Beschreibung

Die deutsche Sprache ist die wichtigste Grundlage, um sich sozial, gesellschaftlich und beruflich zu integrieren. Junge Menschen mit Migrationshintergrund an bayerischen Grund- und Mittelschulen, die die Voraussetzungen für den Besuch einer Deutschförderklasse oder Übergangsklasse erfüllen, können daher zusätzlich eine außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung erhalten. Sie ergänzt die bereits bestehenden schulischen Sprachfördermaßnahmen, wenn ein weiterer Bedarf an Deutschförderung notwendig ist und von der Schule bestätigt wird.

Zweck

Ziel der Förderung ist es, den Erwerb der Sprachkompetenz junger Menschen mit Migrationshintergrund an Grund- und Mittelschulen (inkl. "M10") zu unterstützen und damit die alsbaldige Eingliederung zu ermöglichen.

Gegenstand

Ergänzend zu den bereits staatlich geförderten schulischen und außerschulischen Maßnahmen wird außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung gewährt.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger ist der junge Mensch mit Migrationshintergrund bzw. dessen gesetzlicher Vertreter. Mit dem Antrag ist eine Abtretung der Förderung an die die Hausaufgabenhilfe erteilende Person vorzunehmen.

Art und Höhe

Die Zuwendung wird als Pro-Kopf-Pauschale (Individualhilfe) in Höhe von 1,50 Euro je Zeitstunde gewährt.

Die Mindestförderung je Gruppe beträgt 10 Euro je Zeitstunde.

Die Förderung erfolgt nachrangig zu eventuellen anderen Leistungen und ohne Rechtsanspruch im Rahmen zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.

Voraussetzungen

  • Der Schüler bzw. die Schülerin hat einen rechtmäßigen und dauerhaften Aufenthalt in Bayern.
  • Es wird eine Deutschförderklasse oder Übergangsklasse an einer bayerischen Grund- oder Mittelschule besucht (bzw. die Voraussetzungen zum Besuch einer Deutschförder- oder Übergangsklasse werden erfüllt).
  • Es besteht ein über die schulische Förderung hinausgehender Bedarfs an Deutschförderung (Bestätigung durch die Schule erforderlich).

Verfahrensablauf

Antragstellung

Anträge sind unter Verwendung der bei der Regierung von Mittelfranken, Sachgebiet 15 - Landesaufnahmestelle erhältlichen Vordrucke zu stellen.

Bewilligung

Zuständig für die Bewilligung ist die Regierung von Mittelfranken. Wenn "stellen" verwendet wird, ist der Rest zu streichen, da stellen und einreichen sonst sprachlich redundant wären.

Besondere Hinweise

  • Mit der Antragstellung besteht die Verpflichtung, die bewilligte Maßnahme im bewilligten Umfang zu besuchen.
  • Die Förderung wird nur bewilligt, wenn Gruppen von mindestens vier und maximal zehn Schülerinnen und Schülern (Zuwendungsempfängern) gebildet werden.
  • Bevor eine neue Gruppe gebildet wird, sind bereits vorhandene Gruppen auf mindestens sieben Zuwendungsempfänger aufzufüllen.
  • In der Bestätigung der Schule soll möglichst eine geeignete Person, die die Hausaufgabenhilfe erteilen kann, benannt werden.
  • Die Auszahlung erfolgt rückwirkend nach Vorlage einer Bestätigung der die Hausaufgabenhilfe erteilenden Person über die besuchten Stunden.Gefördert werden pro Schuljahr maximal 39 Wochen außerhalb der Ferienzeiten mit maximal bis zu vier Zeitstunden (60 Minuten) wöchentlich pro Zuwendungsempfänger.
  • Die Förderung kann im Fall des Besuchs einer Grundschule höchstens dreimalig bis zum Ende der Grundschulzeit verlängert werden. Im Fall des Besuchs einer Mittelschule kann die Förderung einmalig für ein weiteres Schuljahr verlängert werden.
  • Geförderte Grundschuljahre werden auf die Förderjahre in der Mittelschule angerechnet.

Fristen

keine

Erforderliche Unterlagen

  • Bestätigung der Schule

    (Bestätigung über die schulische Förderung hinausgehenden Bedarfs an Deutschförderung)

  • Kopie des Passes des Kindes und der Aufenthaltserlaubnis

    (nur wenn das Kind eine ausländische Staatsangehörigkeit hat; bei EU-Bürgern nur Passkopie)

  • Kopie von Pass/Personalausweis des nichtdeutschsprachigen Elternteils

    (nur wenn das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, aber ein Elternteil nichtdeutscher Herkunft ist)

  • Kopie des Vertriebenenausweises/Bescheinigung nach § 15 BVFG

    (nur wenn das Kind Spätaussiedler oder Abkömmling eines Spätaussiedlers ist)

Formulare

Kosten

keine

Rechtsgrundlagen

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Stand: 10.10.2017

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

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