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Neugeborenen-Screening; Beratung - BayernPortal

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Neugeborenen-Screening; Beratung

Etwa eines von 1250 neugeborenen Kindern in Bayern leidet an einer Stoffwechsel- oder hormonellen Erkrankung. Daher wird den Eltern neugeborener Kinder am 3. Lebenstag ihres Kindes eine Blutuntersuchung auf eine mögliche Stoffwechsel- oder hormonelle Erkrankung angeboten.

Beschreibung

Unter 1250 neugeborenen Kindern leidet ca. eines von ihnen an einer angeborenen hormonellen oder Stoffwechselerkrankung. Viele dieser Krankheiten führen unbehandelt zu schweren Behinderungen, z. T. sogar zum Tod. Daher ist es sehr wichtig, diese Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und sofort mit der Behandlung zu beginnen. Da sich in der Regel diese Erkrankungen bei einem neugeborenen Kind nicht sofort klinisch erkennen lassen, wird allen Eltern in Bayern eine Laboruntersuchung des kindlichen Blutes zur Früherkennung der Erkrankungen angeboten. Dazu werden den Kindern am 3. Lebenstag aus der Ferse einige Tropfen Blut entnommen und in ein Labor zur Untersuchung gesandt. Falls sich bei dem Kind der Verdacht auf eine Erkrankung ergibt, werden sofort die Eltern verständigt, weitere Kontrollen veranlasst und ggf. die Behandlung eingeleitet.

Der öffentliche Gesundheitsdienst stellt die Vollständigkeit des Programms sicher und unterstützt die Organisation notwendiger Kontrolluntersuchungen und ggf. die rasche Einleitung der Behandlung des betroffenen Kindes. An dem Programm beteiligen sich die niedergelassenen Ärzte, die Hebammen, die Geburtskliniken, die Universitäten und großen Stoffwechselzentren, die Krankenkassen und der öffentliche Gesundheitsdienst.

Die Eltern erhalten nach der Geburt eines Kindes ausführliche schriftliche Informationen über das Untersuchungsprogramm. Weitere Informationen können Sie bei jedem Gesundheitsamt erhalten.

Kosten

Das Programm wird durch die Krankenkassen und mit staatlichen Haushaltsmitteln finanziert. Für die Eltern entstehen keine Kosten.

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Stand: 18.02.2016

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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