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Pensionsfonds

Beschreibung

Der Pensionsfonds ist einer der 5 gesetzlich vorgesehenen Durchführungswege für die betriebliche Altersversorgung.

Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich aus Beiträgen des Arbeitgebers. Die Arbeitnehmer erhalten einen unmittelbaren Anspruch auf Versorgungsleistungen gegen den Pensionsfonds.

Die Beschäftigten können sich an der Beitragszahlung durch Entgeltumwandlung beteiligen und so ihre Versorgungsanwartschaft steigern. Die Beiträge an einen Pensionsfonds sind bis zu einer Höchstgrenze von 4 % der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steuerfrei und außerdem beitragsfrei in der Sozialversicherung, wenn die spätere Auszahlung in Form lebenslanger Leistungen vorgesehen ist. Es dürfen jedoch bis zu 30 % des zu Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung stehenden Kapitals einmalig ausgezahlt werden. Für Zusagen, die ab dem 01.01.2005 erteilt wurden, wird diese steuerfreie Höchstgrenze zusätzlich um einen sozialversicherungspflichtigen Festbetrag von 1.800 € jährlich erhöht. Die spätere Versorgungsleistung hingegen muss versteuert sowie verbeitragt werden.

Zahlen die Beschäftigten hingegen die Beiträge zum Pensionsfonds nicht im Wege der Entgeltumwandlung, sondern aus individuell versteuertem und der Beitragspflicht zur Sozialversicherung unterworfenem Arbeitsentgelt, können sie dafür die Zulagen bzw. den Sonderausgabenabzug im Rahmen der staatlichen „Riester-Förderung“ (siehe auch unter Altersvorsorge, zusätzliche private) in Anspruch nehmen.

Der Pensionsfonds hat die Möglichkeit, das angesammelte Versorgungskapital relativ frei auf dem Kapitalmarkt zu investieren. Die Höhe der späteren Leistung hängt somit auch von der erzielten Kapitalrendite ab. Weil die Kapitalanlage bei Pensionsfonds im Vergleich zu Direktversicherungen und Pensionskassen wesentlich weniger reglementiert wird, besteht die Möglichkeit, höhere Renditen und damit höhere Versorgungsleistungen zu erzielen.

Wegen des höheren Anlagerisikos untersteht der Pensionsfonds der staatlichen Versicherungsaufsicht und Anlagenregulierung. Zusätzlich muss der Arbeitgeber für den Fall der Insolvenz Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG.), dem gesetzlichen Träger der Insolvenzsicherung, sein. Dieser übernimmt im Falle einer Insolvenz die Leistungsverpflichtung des Arbeitgebers.

§§ 1b, 7 Betriebsrentengesetz; § 3 Einkommensteuergesetz; § 1 der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) 

Arbeitgeber

Rechtsgrundlagen

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Stand: 15.12.2015

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

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