Sprungmarken

Gesundheitswirtschaft in Bayern; Informationen - BayernPortal

Servicenavigation
A A A
 

BayernID

Ihr Zugang zu allen Online-Services in Bayern: Eine ID für Alles!

Zur BayernID
Position in der Bayernkarte

Mein Ort: 91809 - Wellheim Rote X-Schaltfläche zum Aufheben der Ortsauswahl

Geben Sie hier einen anderen Ort oder eine andere PLZ ein.

Platzsparendere Anzeige der "Vor Ort"-Auswahl

Mein Ort: 91809 - Wellheim

Position in der Bayernkarte

Zur "Vor Ort"-Seite:
91809 - Wellheim Rote X-Schaltfläche zum Aufheben der Ortsauswahl

Geben Sie hier einen anderen Ort oder eine andere PLZ ein.

Gesundheitswirtschaft in Bayern; Informationen

Eine gesunde Bevölkerung ist eine wesentliche Voraussetzung für Wohlstand und soziale Sicherheit. Deshalb stellen Prävention und Gesundheitsvorsorge die zentralen gesundheitspolitischen Schwerpunkte in Bayern dar.

Beschreibung

Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Bayern. Bayern ist ein vielversprechender und zukunftsfähiger Gesundheitsstandort. In Qualität, Innovation und Service stehen die bayerischen Gesundheitsdienstleistungen und Medizinprodukte mit an der Weltspitze.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Gesundheits- und Pflegewirtschaft ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Die Gesundheitswirtschaft spielt für den bayerischen Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle. Das zeigt auch die Entwicklung der letzten Jahre: Seit 2011 ist ein deutliches Wachstum der bayerischen Gesundheitswirtschaft zu verzeichnen. Demnach stieg seit 2011 die Bruttowertschöpfung von 47 Mrd. € auf zuletzt 52,5 Mrd. € (entspricht 10,2 % der bayerischen Gesamtwirtschaft) und die Zahl der Erwerbstätigen von 875.000 auf  1,133 Millionen (entspricht 15,3 % der Erwerbstätigen). Das liegt auch daran, dass Produkte und Dienstleistungen der Gesundheits- und Pflegewirtschaft immer mehr nachgefragt werden. Digitalisierung, demografischer Wandel und medizinisch-technischer Fortschritt führen ebenso zu diesem Aufschwung wie ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein und eine gestiegene Erwartungshaltung der Bevölkerung.

Sogar der Weltwirtschaftskrise 2009 und der jüngsten europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise konnte die Branche trotzen und die Zahl der  Erwerbstätigen während dieser konjunkturellen Schwankungen sogar steigern!

Somit trägt die Gesundheits- und Pflegewirtschaft in zweifacher Hinsicht zum Wachstum der Volkswirtschaft bei. Zum einen wird durch die Arbeitsplätze ein bedeutender Beitrag von mehr als elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet.

Zum anderen tragen innovative Medizinprodukte und Gesundheitsdienstleistungen von der Diagnostik und der ärztlichen Behandlung bis zum Reha-Aufenthalt dazu bei, die Leistungsfähigkeit und Gesundheit aller Beschäftigten zu erhalten oder wiederherzustellen.

Dazu kommt noch der ökonomische Fußabdruck, den die Gesundheits- und Pflegewirtschaft mit ihrer Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen in anderen Wirtschaftsbereichen hinterlässt.

Demnach generiert jeder in Gesundheit und Pflege erwirtschaftete Euro weitere 90 Cent in der Gesamtwirtschaft und jeder Arbeitsplatz in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft schafft weitere 0,7 Arbeitsplätze in anderen Branchen [Quelle: Bundeswirtschaftsministerium].

Bürgernahe Krankenhausversorgung

Der Freistaat Bayern gewährleistet eine umfassende und bürgernahe Krankenhausversorgung. Es werden erhebliche Summen für die technische Ausstattung der Kliniken, insbesondere für medizinisch-technische Großgeräte bereitgestellt. Auch im Bereich Rehabilitation findet man eine weltweit nahezu einzigartige Versorgungsstruktur.

Die Kliniken gewährleisten ein umfassendes Angebot in der Diagnose und Behandlung nach modernsten Maßstäben. Schwerpunktzentren bieten eine hoch spezialisierte Versorgung zum Beispiel für Brustkrebspatientinnen, Schlaganfallpatienten, Schwerbrandverletzte, Risikoneugeborene und die Herzchirurgie.

Grundlagenforschung, Medizintechnik und Pharma 

Neben den klinischen Forschungsgruppen arbeiten an den bayerischen Universitäten rund 20 Sonderforschungsbereiche an (bio-)medizinischen Fragen. Die Bayerische Staatsregierung stellte im Rahmen ihrer Zukunfts- und High-Tech-Offensive bislang rund 450 Millionen Euro für die Hochschulmedizin und die Gesundheits- und Pflegeforschung zur Verfügung. Im Rahmen der aktuellen Digitalisierungsoffensive der Bayerischen Staatsregierung sind die Digitale Gesundheit und Pflege als eigener Schwerpunktbereich verankert. Bayern soll dadurch weltweit Spitzenstandort für Digitale Gesundheit und Pflege werden.

In Bayern sind gut 1.000 Unternehmen als Hersteller, Zulieferer und Dienstleister für die Medizintechnik tätig. Zusammen erwirtschaften diese Unternehmen fast 15 Mrd. € Umsatz. Mehr als 3 % der weltweiten medizintechnischen Produkte wird in Bayern produziert. Rund ein Drittel der bundesdeutschen Produktion wird durch Betriebe in Bayern generiert. Viele der weltweit führenden Pharmaunternehmen sind in Bayern vertreten. Das europäische Spitzencluster für Medizinitechnik und Pharma (Nürnberg/Erlangen/Fürth) "Medical Valley"  liegt in Bayern.

Und auch die bayerische biomedizinische Forschung genießt internationales Ansehen. Das "BioM", das Spitzencluster für Biomedizische Grundlagenforschung in Martinsried, ist ein bayerisches Kompetenzzentrum von Weltrang.  Hier arbeiten herausragende Wissenschaftler und Ärzte eng vernetzt an medizinischen Erfolgen der Gegenwart und Zukunft. Mit der neuen Initiative  CARE REGIO der Bayerischen Staatsregierung soll zudem in Schwaben eine Leitregion für innovative und digitale Pflege von morgen geschaffen werden.

Weiterführende Links

Verwandte Themen

Stand: 31.08.2018

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Für Sie zuständig