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Arzt/Ärztin; Beantragung einer Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen Berufs - BayernPortal

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Arzt/Ärztin; Beantragung einer Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen Berufs

Die Erlaubnis brauchen Sie, wenn Sie den ärztlichen Beruf in der Bundesrepublik Deutschland ohne Approbation als Arzt ausüben wollen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Sie als ausländischer Staatsbürger (eines Nicht-EU/EWR-Landes) Ihre Ausbildung im Ausland abgeschlossen haben und die Feststellung der Gleichwertigkeit Ihres Ausbildungsstandes im Rahmen eines Approbationsverfahrens noch aussteht.

Beschreibung

Wer in der Bundesrepublik Deutschland die Heilkunde ausüben will, bedarf hierzu der Gestattung. Wenn Sie den ärztlichen Beruf ausüben wollen, benötigen Sie im Regelfall die Approbation als Arzt. Wenn Sie keine Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der EU/EWR besitzen, ist eine vorübergehende oder eine auf bestimmte Tätigkeiten beschränkte Ausübung des ärztlichen Berufs auch auf Grund einer widerruflichen Erlaubnis zulässig. Zuständig für die Erteilung der Erlaubnis sind in Bayern die Regierung von Oberbayern für eine Tätigkeit in den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern, Sachwaben und Oberpfalz, sowie die Regierung von Unterfranken für eine Tätigkeit in den Regierungsbezirken Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 

In bestimmten Fällen können Staatsangehörige eines EU-/EWR-Staates oder der Schweiz den ärztlichen Beruf in der Bundesrepublik Deutschland auch ohne Approbation als Arzt oder ohne Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen Berufs ausüben, sofern sie vorübergehend und gelegentlich als Erbringer von Dienstleistungen im Sinne des Artikels 57 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union tätig werden. Sie unterliegen jedoch einer Meldepflicht. Ob Sie eine Erlaubnis benötigen, teilt Ihnen die zuständige Regierung (s. o.) mit.

Voraussetzungen

Grundsätzlich wichtigste Voraussetzung ist, dass Sie eine vollständige, abgeschlossene ärztliche Ausbildung nach dem Recht des Staates, in dem Sie die Ausbildung erworben haben, nachweisen können. Weitere Voraussetzungen sind:
  1. (Zuverlässigkeit:) dass Sie sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht haben, aus dem sich Ihre Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs ergibt,
  2. (Gesundheitliche Eignung:) Sie nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des ärztlichen Berufs ungeeignet sind,
  3. (Sprachkenntnisse:) Sie über die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und
  4. (Qualifikation:) eine nach dem Recht des Ausbildungsstaates abgeschlossene ärztliche Ausbildung nachweisen.

Fristen

Es sind keine Fristen einzuhalten.

Erforderliche Unterlagen

  • Nachweis über die abgeschlossene ärztliche Ausbildung
  • Nachweis über Ihre Straffreiheit

    amtliches Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate (sog. amtliches Führungszeugnis der Belegart -O- zur Vorlage bei der zuständigen Regierung mit dem Zweck: Erteilung der Berufserlaubnis gem. § 10 BÄO)

  • Ärztliche Bescheinigung

    keine medizinischen Anhaltspunkte im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 3 der Bundesärzteordnung, die einer ordnungsgemäßen Ausübung des ärztlichen Berufs entgegenstehen

  • Tabellarischer Lebenslauf

    mit ausführlicher Darstellung des Ausbildungs- und beruflichen Werdegangs

  • Zertifikat eines anerkannten Spracheninstituts

    über Sprachkenntnisse auf Stufe B2 des Europäischen Referenzrahmens oder ein vergleichbarer Nachweis

  • Geburts- und ggf. Heiratsurkunde oder einen Auszug aus dem Familienbuch

Kosten

Die Kosten sind abhängig von der Geltungsdauer der Erlaubnis. Je angefangenes Jahr werden 50 € berechnet.

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

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Stand: 17.02.2016

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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