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Grundbuch; Eintragung - BayernPortal

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Grundbuch; Eintragung

Das Grundbuchamt ist eine Abteilung des Amtsgerichts. Beim Grundbuchamt werden die Grundbücher für die im Bezirk des Amtsgerichts gelegenen Grundstücke geführt. Es ist zuständig für alle Eintragungen in das Grundbuch.

Beschreibung

Das Grundbuch ist der Spiegel der privaten dinglichen Rechte an Grundstücken und hat die Aufgabe, über die das Grundstück betreffenden Rechtsverhältnisse möglichst erschöpfend und zuverlässig Auskunft zu geben. Das Grundbuch dokumentiert,

  • wer Eigentümer eines Grundstücks ist,
  • welche Rechte dritter Personen an dem Grundstück bestehen,
  • welche Lasten und Beschränkungen auf dem Grundstück ruhen,
  • in welchem Rangverhältnis die Rechte untereinander stehen.


Das Grundbuch dient dem Rechtsverkehr mit Grundstücken. Jede rechtsgeschäftliche Rechtsbegründung und Rechtsänderung an Grundstücken bedarf zu ihrer Wirksamkeit neben der Einigung über die Rechtsänderung zusätzlich der Eintragung in das Grundbuch. Wenn Sie also z.B. das Eigentum an einem Grundstück übertragen oder ein Grundpfandrecht an Ihrem Grundstück bestellen wollen, ist für diese Rechtsänderung eine entsprechende Eintragung in das Grundbuch erforderlich. Zuständig für die Eintragungen ist das Grundbuchamt (Amtsgericht), in dessen Bezirk das betroffene Grundstück gelegen ist.

Voraussetzungen

Die Eintragung in das Grundbuch setzt regelmäßig einen Antrag bei dem für das Grundstück zuständigen Grundbuchamt voraus. Dieser kann schriftlich oder zur Niederschrift des Grundbuchamts gestellt werden.

Die Erklärungen und Dokumente, mit denen Sie dem Grundbuchamt gegenüber nachweisen, dass Ihrem Antrag stattzugeben ist, müssen in öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunde enthalten sein.

So brauchen Sie etwa zur Änderung des Eigentümers aufgrund eines Erbfalls einen Erbschein oder ein notarielles Testament bzw. einen notariellen Erbvertrag mit Eröffnungsniederschrift des Nachlassgerichts, der die vom Grundbuchamt einzutragende Erbfolge beweist.

Für die Löschung einer zugunsten Ihrer Bank eingetragenen Grundschuld benötigen Sie die Erklärung der Bank, dass diese mit der Löschung einverstanden ist (sog. "Bewilligung"). Die Unterschriften auf dieser Erklärung müssen notariell beurkundet sein. Eine Ausnahme gilt hier für Sparkassen, da diese aufgrund der sogenannten "Siegelführung" selbst in der Lage sind, eine öffentliche Urkunde herzustellen.

Die Notare besorgen auf Ihren Wunsch die benötigten Unterlagen und überwachen den Vollzug der Grundbucheintragung. In den besonders bedeutsamen Fällen der Übertragung des Eigentums (z. B. bei Verkauf oder Schenkung) muss nicht nur die Bewilligung, sondern der ganze Vertrag notariell beurkundet sein. Damit ist sichergestellt, dass niemand vorschnell sein Eigentum aufgibt und die Vertragsparteien über die ausgewogene Gestaltung und die Risiken von Grundstücksgeschäften beraten sind. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite der bayerischen Notare (siehe "Weiterführende Links").

Kosten

Für Eintragungen in das Grundbuch werden Gebühren erhoben, die sich nach dem jeweiligen Geschäftswert richten.

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

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Stand: 27.09.2016

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Für Sie zuständig

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