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Aufstiegsfortbildungsförderung; Beantragung - BayernPortal

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Aufstiegsfortbildungsförderung; Beantragung

Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung erhalten nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) Beiträge zu den Kosten der Maßnahme und zum Lebensunterhalt. Leistungen zum Lebensunterhalt werden nur gewährt, soweit die dafür erforderlichen Mittel nicht anderweitig zur Verfügung stehen.

Beschreibung

Nach dem AFBG wird die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen öffentlicher und privater Träger gefördert, die eine abgeschlossene Erstausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder eine entsprechende berufliche Qualifikation voraussetzen und gezielt auf eine öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfung vorbereiten, die über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- oder Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegt (z.B. Bankfachwirt, Techniker, Handwerks- oder Industriemeister).

Auch Fortbildungen vor allem in den Gesundheits- und Pflegeberufen, an staatlich anerkannten Ergänzungsschulen und mediengestütze Fortbildungen sind förderfähig. Fortbildungsmaßnahmen, die auf Abschlüsse oberhalb des Niveaus der Meisterebene vorbereiten (z.B. Studiengänge), können nicht gefördert werden.

Teilnehmer an Voll- und Teilzeitmaßnahmen erhalten einkommens- und vermögensunabhängig einen Maßnahmebeitrag zur Finanzierung der Kosten der Lehrveranstaltung (30,5 % als Zuschuss, darüber hinaus als Bankdarlehen), Alleinerziehende darüber hinaus einen monatlichen Zuschuss zu den notwendigen Kosten der Betreuung eines Kindes bis zu zehn Jahren. Teilnehmer an Vollzeitmaßnahmen erhalten zusätzlich einen monatlichen Unterhaltsbeitrag, dessen Höhe vom Einkommen und Vermögen des Teilnehmers und vom Einkommen seines Ehegatten abhängt. Der Unterhaltsbeitrag wird zum Teil als Zuschuss und im Übrigen als zinsgünstiges Bankdarlehen gewährt.

Schüler in Vollzeitausbildungen an Fachakademien und Fachschulen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt und die auf eine öffentlich-rechtliche Prüfung vorbereiten, haben ein Wahlrecht zwischen Leistungen nach dem AFBG und denjenigen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Voraussetzungen

Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich Deutsche, anerkannte Asylberechtigte und Flüchtlinge sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch andere Ausländer, insbesondere Angehörige von EU-Mitgliedstaaten.

Fristen

Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme oder des Maßnahmeabschnitts beantragt werden. Der Unterhaltsbeitrag wird von Beginn des Monats an geleistet, in dem mit dem Unterricht tatsächlich begonnen wird, frühestens jedoch vom Beginn des Antragsmonats an.

Formulare

  • Formular, bayernweit: Antragsformulare nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

    Dieses Formular muss unterschrieben (handschriftlich oder mit qualifizierter elektronischen Signatur) an die zuständige Stelle gesendet werden (z. B. per Post, Fax oder verschlüsselter E-Mail). Wenn Sie das Formular ohne Ihre qualifizierte elektronische Signatur elektronisch einreichen, müssen Sie es zusätzlich ausdrucken und handschriftlich unterschrieben der zuständigen Stelle per Post oder Fax zusenden.

Online-Verfahren

  • Online-Verfahren, bayernweit: Aufstiegs-BAföG online

    Dieses Angebot unterstützt Sie durch Hilfestellungen bei der Eingabe Ihrer Antragsdaten und prüft diese auf Vollständigkeit und Plausibilität. Wenn Sie über einen Personalausweis mit freigeschaltetem elektronischen Identitätsnachweis verfügen, können Sie die Formblätter, die in der Regeln nur eine Unterschrift benötigen, sowie die beizufügenden Unterlagen, elektronisch an die zuständige Behörde senden. Formblätter, die von der Fortbildungsstätte ergänzt werden müssen oder nur auf ausdrückliche Anforderung vorzulegen sind, können nicht elektronisch übermittelt werden.

Kosten

Keine

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

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Stand: 17.02.2016

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

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