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Flughafen; Personen- und Gepäckkontrolle - BayernPortal

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Flughafen; Personen- und Gepäckkontrolle

Vor Abflügen im Charter- und Linienflugverkehr sind Maßnahmen zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs erforderlich.

Beschreibung

Wie an allen zivilen Flughäfen werden an den bayerischen Flughäfen (München, Nürnberg, Memmingen) umfangreiche Maßnahmen zur Überprüfung von Reise- und Handgepäck und zur Personenkontrolle vorgenommen, die für alle Flugreisenden verpflichtend sind.

Zuständig für die Durchführung der Sicherheitskontrollen sind in Bayern die Regierung von Oberbayern - Luftamt Südbayern (Flughafen München und Flughafen Memmingen) und die Regierung von Mittelfranken - Luftamt Nordbayern (Flughafen Nürnberg).

Für die Durchsuchung von Passagieren und deren Gepäck auf den Flughäfen zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs werden Gebühren erhoben. Gebührenschuldner sind die Luftfahrtunternehmen. Einfluss auf die Gebührenhöhe haben u. a. das Passagieraufkommen des jeweiligen Flughafens, der Standort der Sicherheitskontrollen (zentral oder dezentral). Der Rahmen für die Gebühr beginnt bei  2,00 EUR und endet bei einer Obergrenze von  10,00 EUR  (vgl. Nr. 2 der Anlage zu § 1 der LuftSiGebV). Die Luftsicherheitsgebühr wird als kostendeckende Gebühr jährlich zum 1. Januar kalkuliert und festgesetzt. Veränderungen der Gebührenhöhe werden üblicherweise vorher bekannt gegeben, um den Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern die Preiskalkulation zu erleichtern.


Hinweise zu Gepäckkontrollen

Handgepäckkontrolle:

Verbotene Gegenstände dürfen von Fluggästen nicht in Sicherheitsbereiche oder an Bord eines Luftfahrzeugs mitgenommen werden. Dazu gehören insbesondere

  • Gewehre und Waffen (auch Imitate)
  • Betäubungsgeräte
  • spitze oder scharfe Gegenstände, die schwere Verletzungen hervorrufen können, einschließlich Messer und Scheren mit einer Klingenlänge über 6 cm
  • Werkzeuge
  • stumpfe Gegenstände, die, wenn sie als Waffe eingesetzt werden, schwere Verletzungen hervorrufen können, wie z.B. Baseballschläger
  • Spreng- und Brandstoffe.

Grundsätzlich dürfen auch Spritzen nicht im Handgepäck mitgeführt werden. Ist deren Mitnahme aber medizinisch erforderlich (z.B. bei Diabetes) sollte vor Abflug unbedingt Kontakt mit den Luftämtern aufgenommen werden.

Reisegepäckkontrolle:

Im aufgegebenen Gepäck dürfen Spreng- und Brandstoffe sowie Spreng- und Brandsätze, die in der Lage sind, schwere Verletzungen hervorzurufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs zu gefährden, nicht mitgeführt werden. Dazu gehören insbesondere:

  • Munition, Zünder und Sprengkapseln
  • Minen, Granaten und andere militärische Sprengkörper
  • Feuerwerkskörper und andere pyrotechnische Ereugnisse
  • Rauchkanister und Rauchpatronen
  • Dynamit, Schießpulver, Plastiksprengstoffe

Darüber hinaus haben viele Fluggesellschaften eigene Sicherheitsbestimmungen oder setzen Sicherheitsbestimmungen ausländischer Behörden um, die über die Bestimmungen der bundesdeutschen Sicherheitsbehörden hinausgehen. Bei Anfragen bezüglich weiterer Einschränkungen geben die Fluggesellschaften Auskunft. Die Mitnahme von Jagdwaffen im Reisegepäck muss angemeldet werden.

Flüssigkeitsregelung:

Bei Flügen innerhalb der Europäischen Union (EU) gelten seit 06.11.2006 Beschränkungen zur Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck.

Konkret bedeutet dies bei Abflügen von bundesdeutschen Flughäfen bzw. Flughäfen der EU für alle Flüge:

Die Mitnahme von Flüssigkeiten oder vergleichbaren Gegenständen in ähnlicher Konsistenz (Gels, Pasten und Lotionen, Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen, sowie der Inhalt von Druckbehältern, z.B. Zahnpasta, Haargel, Getränke, Suppen, Sirup, Parfum, Rasierschaum, Aerosole usw.) ist im Handgepäck nur noch erlaubt wenn

  • sich die Flüssigkeiten und vergleichbaren Gegenstände in Behältnisse befinden, die im einzelnen nicht größer als 100 ml sind und
  • alle Einzelbehältnisse in einem durchsichtigen, wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem Fassungsvermögen von nicht mehr als 1 Liter verstaut sind.

Es ist nur ein Beutel je Fluggast gestattet!

Die Einzelbehältnisse müssen leicht in den Beutel passen, damit dieser komplett geschlossen werden kann und nichts herausragt.
Der Plastikbeutel muss außerdem so transparent sein, dass der Inhalt gut erkennbar ist und einen integrierten Verschluß aufweisen (z.B. Reiß.- Klett-, Quetsch- oder Kordelzugverschluss), damit der Beutel bei Bedarf auch an der Kontrollstelle leicht geöffnet werden kann.
An der Kontrollstelle muss der verschlossene Beutel noch vor der Röntgenkontrolle aus dem Handgepäck genommen und seperat geröntgt werden. Um Verzögerungen an der Kontrollstelle zu vermeiden, empfehlen wir, den Beutel bereits beim Packen leicht zugänglich zu verstauen.

Ausnahmen von der Mengenbschränkung:

Ausgenommen von o.g. Mengenbeschränkung sind flüssige Medikamente und Spezialnahrung, die während der Reise aus medizinischen Gründen unbedingt benötigt werden. Dazu zählt auch Babynahrung für mitreisende Babys oder Kleinkinder.
Diese Flüssigkeiten können zusätzlich zu dem (o.g.) 1 Liter-Beutel mitgeführt werden, müssen aber an der Kontrollstelle vorgezeigt und ebenfalls separat vom Handgepäck geröntgt werden. Die Notwendigkeit dieser Flüssigkeiten muss glaubhaft gemacht und ggf. nachgewiesen werden können (z.B. durch ein ärztliches Attest).

Ausnahmen für Duty-Free-Flüssigkeiten:

Duty-Free-Flüssigkeiten, die auf Flughäfen der EU oder an Bord eines in der EU registrierten Flugzeugs erworben wurden, dürfen in einem versiegelten Duty-Free-Beutel mitgeführt werden, sofern ein Kaufbeleg vom selben Tag vorliegt.

Die Ausnahme für Duty-Free-Flüssigkeiten ist nur dann von Bedeutung, wenn auf einem Flughafen innerhalb der EU umgestiegen werden muss.

Erforderliche Unterlagen

  • Die Mitnahme einer ärztliche Bestätigungen bei der Mitnahme von Flüssigkeiten aus medizinischen Gründen wird empfohlen.

Kosten

Für die Durchführung der Sicherheitskontrolle wird in Bayern eine Luftsicherheitsgebühr erhoben. Sie beträgt seit 01.01.2016:

  • Flughafen München: 6,39 Euro
  • Flughafen Nürnberg: 7,79 Euro
  • Flughafen Memmingen/Allgäu: 4,52 Euro

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Stand: 24.02.2016

Redaktionell verantwortlich: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Für Sie zuständig

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